Kirche mittendrin: Die Friedensgemeinde beim Regionalmarkt in Flammersfeld
Beim Flammersfelder Regionalmarkt präsentierten sich zahlreiche Vereine, Initiativen, Gewerbetreibende und regionale Anbieter im und um das Bürgerhaus. Auch die Evangelische Friedensgemeinde im Raiffeisenland war mit einem eigenen Stand vertreten. Der Markt selbst lebte von einer großen Vielfalt an Angeboten und Begegnungen.
Für uns ging es dabei nicht nur darum, über Kirche zu informieren. Vielmehr wollten wir zeigen, wie vielfältig Gemeinde sein kann, zuhören und mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen.
Ein besonderer Blickfang war unser Wunschbaum. Auf kleinen Blättern konnten die Besucherinnen und Besucher festhalten, was sie sich von ihrer Kirchengemeinde wünschen:
Welche Angebote fehlen einem?
Was sollte Gemeinde künftig anbieten?
Und an welchen Tagen und zu welchen Zeiten würden solche Angebote gut in den Alltag passen?


Unter dem Motto „Diakonie zum Anfassen“ wurde außerdem sichtbar, dass Kirche weit mehr bedeutet als Gottesdienst am Sonntag. Kirchliches und diakonisches Engagement begleitet Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und gehört selbstverständlich zum Leben unserer Gemeinde. Dazu gehören zum Beispiel unsere ehrenamtlich geführten Kleiderstuben, in denen gut erhaltene Kleidung für einen kleinen Betrag von 0,50 bis 1 Euro weitergegeben wird. Der Erlös kommt wiederum bedürftigen Schulkindern zugute. In Kooperation mit Annelieses Schreibwarenladen können sie sich zum Schuljahresbeginn einen Teil ihres benötigten Schulmaterials aussuchen.
Auch ganz praktische Hilfe gehört dazu: Rollatoren und Rollstühle können kurzfristig zur Überbrückung ausgeliehen werden. Und wenn es einmal „eng wird“, besteht die Möglichkeit, sich im Gemeindebüro unkompliziert eine „Lebensmitteltüte“ abzuholen.
So zeigt sich Diakonie bei uns ganz konkret: helfen, wo Hilfe gebraucht wird, und Menschen im Alltag unterstützen.

Besonders wichtig war an diesem Tag aber die Begegnung. Auch Pfarrer Jurij Lange nahm sich Zeit, um am Stand mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und Fragen zu beantworten. Unterstützt wurde der Stand außerdem von Mitgliedern des Bevollmächtigtenausschusses (BVA), die sich ebenfalls Zeit für Gespräche und die Betreuung des Standes nahmen.
Wie auch im letzten Jahr war unsere Flammersfelder Bücherei wieder mit dabei. Büchereileiterin Astrid Schmidt bot aussortierte Bücher an, die neue Leserinnen und Leser suchten. Zwischen Romanen, Kinderbüchern und anderen Fundstücken wurde gestöbert, entdeckt und natürlich auch über Bücher gesprochen.
Für Kinder gab es ebenfalls einiges zu entdecken. Kreuzworträtsel und Ausmalbilder sorgten für Beschäftigung, und Udo Mandelkow verwandelte mit viel Geschick Luftballons in Tiere und andere Figuren. Das sorgte vor allem bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern für reichlich Andrang.

So wurde aus unserem Stand im Laufe des Tages weit mehr als ein klassischer Informationsstand. Menschen blieben stehen, schauten, fragten nach, stöberten und kamen miteinander ins Gespräch.
Der Regionalmarkt war für uns eine schöne Gelegenheit, als Kirchengemeinde genau dort präsent zu sein, wo Menschen zusammenkommen.

Ihre Wünsche sind uns wichtig
Sie konnten beim Regionalmarkt keinen Wunsch an unseren Wunschbaum hängen?
Kein Problem.
Schicken Sie uns Ihre Wünsche, Ideen und Anregungen gerne per E-Mail
oder werfen Sie uns einen Zettel in einen unserer Gemeindebriefkästen.
Was wünschen Sie sich von Ihrer Kirchengemeinde?
Welche Angebote fehlen Ihnen?
Und an welchem Wochentag oder zu welcher Tageszeit würden diese gut in Ihren Alltag passen?
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!
E-Mail: friedensgemeinde.raiffeisenland@ekir.de
Die Briefkästen an unseren Gemeindehäusern werden regelmäßig geleert.
